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Die Legende erzählt, dass die Statue einer "Jungfrau Maria
mit dem Jesuskind" dem Dorf im Mittelalter von syrischen Seefahrern
geschenkt wurde, die einem Sturm auf dem Mittelmeer mit heiler Haut
entkamen. Seither wacht diese "Antike und Wundertätige
Jungfrau" in den Stunden der Schicksalsprüfungen und Heimsuchungen
über die Stadt Vias und ihre Einwohner. Am 28. Mai 2000 kam
die Statue nach Restaurierungsarbeiten wieder an den Strand von
Farinette zurück. An diesem Tag wurden eine Pilgerschaft und
eine Messe organisiert, an denen zahlreiche Einwohner von Vias teilnahmen.
Die
Einwohner von Vias würden um Nichts auf der Welt "ihren"
Karneval verpassen, der traditionsgemäß jedes Jahr im
Februar Anlass zu einem ausgelassenen Volksfest gibt.
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Einen Überblick über die Lokalgeschichte gibt das Buch
von Henri Vitturni, "Vias et les Viassois de l'Epoque Moderne
aux Temps Contemporains" (Vias und die Einwohner von Vias von
der Moderne bis zur Gegenwart). Es ist immer noch in verschiedenen
Buchläden zum Preis von 150 F erhältlich.
Mit
dem Totemtier der Stadt, dem Füllen, das in Begleitung von
Tänzerinnen daher-
kommt, lässt der Verein "Lou Pouli de la Fabo" die
dörflichen Traditionen wieder aufleben.
Die
Gründung der städtischen Musikschule wurde zu einem vollen
Erfolg. An die sechzig Schüler (jeden Alters) verteilen sich
auf die fünf unterrichteten Fächer: Gitarre, Geige, Gesang,
Klavier und Solfeggio.
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